Weshalb Yoga-Asanas?PDFDruckenE-Mail
Mittwoch, den 03. November 2010 um 09:11 Uhr
Geschrieben von: H.Lehlbach
H.Lehlbach

Yoga – Asânâs bedeutet die Kunst zu sitzen, denn Asânâ heißt wörtlich: sitzen. Gemeint ist die Kunst, den Körper zu positionieren. Asânâs können uns Gesundheit, Stabilität, Leichtigkeit, innere Wachheit, mehr Selbstbewusstsein und Lebensfreude bringen.
Wir praktizieren Asânâs, damit die Energie besser fließt, um den Körper zu schützen, ihn zu vitalisieren und nicht aus akrobatischen Gründen. Unser Ziel ist Wohlbefinden. Die Asânâs sind zu Ihren Diensten und nicht umgekehrt. Asânâs bringen uns physische, psychische und spirituelle Gesundheit.

 

Yoga – Asânâs unterscheiden sich insofern von Gymnastik und Stretching, da sie eine Wirkung auf die gesamte Wirbelsäule haben. Die Asânâs stehen in einer Beziehung zur Atmung und dadurch zur Konzentration. Das Yoga - System hat einen metaphysischen Aspekt und einen Aspekt zur Entwicklung des „Bewusstseins“.

Der Atem ist ein treuer Spiegel unseres jeweiligen Zustands. Es ist charakteristisch, dass wir den Atem anhalten, wenn wir uns anstrengen oder uns ärgern. Wenn wir Yoga - Asânâs praktizieren, lernen wir den Atem fließen zu lassen – egal was passiert.

Yoga - Asânâs sind angenehm und sie stabilisieren das Körpersystem, sie haben positiven Einfluss auf die Wirbelsäule, das Verdauungsfeuer (AGNI), die Muskelfunktionen und auf das Zusammenspiel zwischen den Organen und den Gelenken.

Bevor Sie Asânâs praktizieren, ist es gut, den Körper mit sogenannten Karanas zu erwärmen und zu stimulieren. Bei einem Karana wird die Bewegung mit dem Atem koordiniert, die Energie der Wirbelsäule stimuliert und mögliche Atemblockaden werden gelöst. Karanas bereiten den Körper auf die statische und unbewegliche Phase während der Asânâs vor. Suryanamaskar ist z.B. auch ein Karana.

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