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Pranayama (bewusste gelenkte Atmung)
Anwendung:
Die Ausgangsposition für ein Prânâyama ist eine aufrechte stabile Sitzhaltung, bevorzugt im Schneidersitz. Wenn Sie schlecht auf dem Boden sitzen können, dürfen Sie auch gerne auf einer Stuhlkante Platz nehmen. Drücken Sie Ihre Beckenknochen in den Boden und richten sich vorsichtig langsam und bewusst Wirbel für Wirbel auf. Ziehen Sie Ihre Schulterblätter etwas nach unten außen. So öffnen Sie Ihren Brustkorb und die Atmung kann sich besser entfalten.
Legen Sie jetzt die Fingerkuppe Ihres rechten Daumens auf das rechte Nasenloch. Atmen Sie durch das linke Nasenloch aus und dann wieder ein. Verschließen Sie jetzt mit dem rechten Ringfinger das linke Nasenloch und atmen sie durch das rechte Nasenloch aus und wieder ein. Wiederholen Sie diesen Vorgang 2-5 Minuten immer abwechselnd. Versuchen Sie das Ausatmen zu verlängern. Atmen Sie eher langsam, mit innerer Aufmerksamkeit und regelmäßig. Morgens nach dem Yoga oder abends 3-4 Stunden nach dem Abendessen.
Wirkung:
Pranayama hat eine harmonisierende und reinigende Wirkung auf das Nervensystem. Es hilft bei Asthma, erhöht den Intelligenzquotienten und koordiniert die beiden Gehirnhälften. Außerdem ist es sehr gut für die Augen und das Herz. Diese Atemtechnik gibt Ihnen mehr Lebensenergie und Vitalität.
Geeignet:
Für alle Dosha-Typen.
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