Yoga & Entspannung
Yoga Ursprung und Begriff
Yoga ist ein sehr altes Übungssystem, das sich in Indien über Jahrtausende entwickelt hat. Erste Erwähnungen finden sich 700 v. Chr. in den Upanishaden, einer Sammlung philosophischer Schriften des Hinduismus und Bestandteil des Veda. Yoga („Joch“) bedeutet ‚verbinden’. Durch Einschalten von Bewusstsein und die Koordination von Atem und Bewegung sollen Körper, Geist und Seele miteinander verbunden werden, um den Zustand von Einheit und Ganzheit zu erfahren.
Eine der bekanntesten und ältesten Yogaarten ist das Hatha-Yoga. Hierbei beinhalten alle Yogaübungen die Körperpraktiken asanas (Yogastellungen zur Beeinflussung des sensorischen, motorischen und zentralen Nervensystems), pranayama (Atemlenkungen zur Beeinflussung der Psyche) und Tiefenentspannung.
Yoga ist ganzheitlich. Er wirkt nicht nur äußerlich, sondern auch auf alle Systeme des Organismus und der inneren Organe, und beeinflusst Geist und Emotionen in positiver Weise. Yogaübungen machen den Körper widerstandsfähiger, kräftiger und beweglich. Sie schenken Gesundheit und Vitalität und verhelfen zu körperlicher und geistiger Stabilität, Ausgeglichenheit und Selbstvertrauen.
Yoga und Ayurveda
Yoga und Ayurveda verstehen sich als ganzheitliche Gesundheitssysteme und betrachten den Mensch als eine Einheit von Körper, Geist, Seele, Verhalten und Umgebung. Sie betrachten jeden Aspekt des Lebens mit dem Ziel, ein ausgeglichenes und glückliches Leben zu erfahren. Gemeinsam dienen sie der Bewahrung von Gesundheit sowie der Beseitigung von Krankheit.
Yoga stellt ein komplementäres System zu Ayurveda dar, indem es für alle ayurvedischen Maßnahmen unterstützend wirkt.
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Chaturanga âsana – Das Brett
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Kommen Sie in den Langsitz (auf den Boden setzen, beide Beine ausgestreckt)
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Stellen Sie die Hände hinter dem Körper auf, die Fingerspitzen zeigen in Richtung Gesäß
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Achten Sie darauf, dass die Hände unter den Schultern sind. Atmen Sie aus. Einatmend drücken Sie mit den Händen fest in den Boden und heben Ihr Gesäß an in die schiefe Ebene. Spannen Sie die Beckenbodenmuskulatur an, ziehen Sie den Bauch etwas ein und fahren das Kinn leicht in Richtung Brustbein. Bleiben Sie solange in der Position bis Ihnen warm wird.
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Danach entspannen Sie in der Rückenlage und ziehen die Beine zum Bauch.
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Atemübung zur Reduktion von Hitze (Shitali Pranayam)
Setzen Sie sich in die einfache Haltung des Schneidersitzes mit aufrechter Wirbelsäule oder auf eine Stuhlkante, die Füße am Boden.
Formen Sie mit der Zunge ein Röllchen und atmen Sie über die Zunge ein und durch die Nase wieder aus. Wiederholen Sie die Übung für 1-2 Minuten. Dann Nachspüren.
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Fingerübung
Stellen Sie sich vor Ihre Hände sind Knospen, die sich in der Frühlingssonne langsam mit Gegendruck öffnen.
Danach entspannen Sie kurz die Hände, schließen die Augen und Spüren nach.
Wiederholen Sie die Übung 4-5mal und stellen sich jedes Mal eine andere Knospe vor: Krokus, Tulpe, Narzisse…was Sie möchten.
Setzen Sie sich in den Fersensitz oder in den Schneidersitz. Wenn Sie Kniebeschwerden haben, setzen Sie sich mit aufgerichteter Wirbelsäule auf die Stuhlkante, die Fußsohlen fest am Boden.
Konzentrieren Sie sich auf Ihre Hände und ballen Sie sie zu Fäusten.
Wirkung: Die Übung fördert sie Durchblutung in den Fingergelenken. Sie hilft bei Arthrose. Sie erfüllt den Geist mit Optimismus und verbindet mit der Schöpfung
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Yoga-Asana - Die Katze
Macht beweglich, erwärmt und regt die Durchblutung an.
Kommen Sie in den Vierfüßlerstand. Hände unter den Schultern. Knie unter den Hüften.
Ausatmend linkes Knie und Stirn zueinander, der Rücken krümmt sich,
Einatmend linkes Bein nach hinten strecken, Kopf etwas anheben, der Rücken streckt sich.
5-7 mal wiederholen.
Danach Seite wechseln.
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DVI PAPA PIDAM – Die dynamische Schulterbrücke
Diese Übung kräftigt die Rückenmuskulatur, erwärmt und fördert die Duchblutung.
Anleitung:
Liegend die Füße hüftbreit aufstellen. Arme entspannt nach unten.
Einatmend die Arme gestreckt nach hinten über den Kop nehmen. Gesäß anheben.In der Atemfülle: Die Hände zu Fäusten ballen, mit den Füßen sanft nach vorne drücken, Kinn in Richtung Brustbein ziehen.
Ausatmend die Fäuste öffnen, das Gesäß auf den Boden und die Arme entspannt abwärts. Am Ende der Ausatmung den Beckenboden anspannen und den Bauch einziehen.
In der Atemleere alle Muskeln locker lassen.
5-7 mal wiederholen. Danach entspannen.
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