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ABC der Ayurveda-AnwendungenPDFDruckenE-Mail
Freitag, den 18. Mai 2012 um 10:36 Uhr
Geschrieben von: J. Baum
J. Baum

Synchron-Massagen

Teil jeder Ayurveda-Kur sind die traditionellen ayurvedischen Synchron-Massagen, die von zwei Therapeuten gleichzeitig ausgeführt werden. Durch die synchrone Behandlung werden die Berührungsreize der Haut gleichmäßig an beide Gehirnhälften übertragen, sodass über das vegetative Nervensystem eine ausgleichende und entspannende Wirkung auf alle Funktionen des Körpers erreicht wird. Gleichzeitig werden im Körper vorhandene Schlacken mobilisiert und abtransportiert. Die dabei verwendeten frisch zubereiteten, medizinierten Öle und Kräuterzusätze werden auf den jeweiligen Dosha-Typ abgestimmt. Ayurvedische Synchron-Massagen entfalten deshalb eine tiefgreifende medizinische Wirkung und sollten nur in Absprache mit einem Ayurveda-Arzt durchgeführt werden.

Beispiele:

1) Abhyanga

Abhyanga ist eine Ganzkörper-Öl-Synchron-Massage mit warmem mediziniertem Sesamöl. Sie wirkt harmonisierend und entgiftend und fördert nachhaltig Entspannung und Wohlbefinden.

2) Udvartana

Udvartana ist eine Ganzkörper-Peeling-Synchron-Massage mit einer Paste aus Sesamöl und Getreide. Durch die Behandlung werden sowohl Zell- und Organstoffwechsel als auch der Kreislauf intensiv angeregt. Udvartana wirkt belebend und entgiftend.

3) Pizzichilli

Pizzichilli ist ein Ganzkörper-Ölguss und wird auch „Königsguss“ genannt. Zwei Therapeuten massieren den Körper synchron von Kopf bis Fuß, während 7 Liter warmes Sesamöl über den gesamten Körper fließen. Dadurch wird der Stoffwechsel der Haut und Organe noch intensiver als bei anderen Behandlungen angeregt und eine sehr stark entgiftende und entspannende Wirkung erreicht.

 
Rhabarberkompott mit Vanillesoße für den FrühlingPDFDruckenE-Mail
Mittwoch, den 09. Mai 2012 um 10:12 Uhr
Geschrieben von: M. Helwig
M. Helwig

Für 4 Personen

Rhabarberkompott:

2 EL Sagoperlen

ca. 600 g Rhabarber

3 EL braunen Zucker

1 TL Ingwer, frisch gerieben

ca. 200 ml Granatapfelsaft

Die Sagoperlen in reichlich kaltem Wasser einweichen und quellen lassen (auf die Art kochen sie später schneller durch).

Den Rhabarber nach dem Entfädeln in ca. 1,5cm große Stücke schneiden und in eine Schüssel geben. Zucker und Ingwer zugeben, gut vermengen und beiseite stellen.

Den Granatapfelsaft zum Kochen bringen, dann die abgeschütteten Sagoperlen und den Rhabarber hinzugeben. Das Ganze auf kleiner Flamme kurz köcheln lassen, bis die Perlen glasig geworden sind und der Rhabarber nicht mehr zu bissfest ist.

Vanillesauce:

2 gestrichene EL Reismehl

2 EL braunen Zucker

½  TL Bourbon Vanillepulver

300 ml Reismilch

Alle Zutaten in einem kleinen Topf vermengen und aufkochen lassen.

Das Rhabarberkompott wird in Schalen oder Gläser gefüllt und mit der Vanillesauce übergossen.

Rhabarber reduziert Pitta, reinigt die Galle und befreit den Körper von Schlackenstoffen. Für Menschen mit Vata-Konstitution ist er weniger geeignet.

 
Lachyoga ÜbungenPDFDruckenE-Mail
Freitag, den 27. April 2012 um 09:36 Uhr
Geschrieben von: Sarah
Sarah

Löwen-Lachen

Diese Übung ist ein Klassiker des Lachyoga. Das Löwen-Lachen ist von der Yogaübung simha mudra (Löwenhaltung) abgeleitet.

In der Löwenhaltung wird bei weit geöffnetem Mund die Zunge so weit wie möglich herausgestreckt. Mit weit geöffneten Augen werden die Hände mit gespreizten Fingern ausgestreckt wie Pranken und gefaucht wie ein Löwe. Dazu wird tief aus dem Bauch heraus so richtig dröhnend gelacht.

Das Löwen-Lachen ist eine sehr gute Übung für die Gesichts- und Halsmuskulatur, die Zunge und die Kehle, baut Hemmungen ab und durchblutet die Schilddrüse.


 
Gewürze zur Kapha-ReduktionPDFDruckenE-Mail
Donnerstag, den 26. April 2012 um 13:29 Uhr
Geschrieben von: E. Fischer
E. Fischer

Im Frühjahr dominiert das Kapha-Dosha. Folgende, vor allem scharfe, Gewürze helfen dabei, es zu reduzieren:

Ingwer, schwarzer Pfeffer, Koriander, Gelbwurz (Kurkuma), Nelken, Kardamom, Zimt.

Salz sollte grundsätzlich nur in geringen Mengen verwendet werden, es erhöht Kapha.

 

 
Lachyoga im ParkschlösschenPDFDruckenE-Mail
Mittwoch, den 18. April 2012 um 00:00 Uhr
Geschrieben von: H.Lehlbach
H.Lehlbach

 carina klein

Lachyoga im Parkschlösschen

Neueste Forschungsergebnisse bestätigen - wer lacht, kann gesund und glücklich werden. Vor diesem Hintergrund entwickelte der indische Arzt Dr. Madan Kataria 1995 das Konzept des Lachyoga. Lachyoga ist eine vergnügliche und effektive Methode zur Gesundheitsvorsorge, -förderung und -erhaltung und in seiner Form einzigartig.

In der Gruppe werden verschiedene pantomimische Lach- sowie Yoga-Atemübungen ausgeführt, bei denen auch künstlich gelacht werden darf und soll. Die Übungen sind dabei einfach und effektiv. Da der Körper nach wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht zwischen "so tun als ob" und echtem Lachen unterscheiden kann, profitieren die Teilnehmer in jedem Fall von den zahlreichen körperlichen und geistigen Wirkungen des Lachens und aus dem falschen wird in der Regel schnell ein echtes und ansteckendes Lachen.

carina klein ii

Nachgewiesene Effekte sind u.a. eine verbesserte Tiefenatmung und somit eine optimierte Sauerstoffversorgung der Zellen, die Stärkung des Immunsystems, eine vermehrte Ausschüttung von Endorphinen sowie eine reduzierte Ausschüttung von Cortisol, dem Stresshormon. Auch auf seelischer und sozialer Ebene hat das Lachen zahlreiche positive Effekte. Es verhilft zu einer optimistischeren Lebenseinstellung, führt zu einer positiven Ausstrahlung und fördert soziale Kompetenzen - denn Lachen verbindet, schafft Zusammenhalt und letztendlich eine Atmosphäre von Toleranz, Liebe und Achtsamkeit.

Lachyoga hat sich aufgrund seiner vielfältigen positiven Eigenschaften rasant verbreitet und wird heute in mehreren tausend Vereinen, aber auch in Firmen und Schulen überall auf der Welt praktiziert.

Seit kurzem bietet auch das Ayurveda-Parkschlösschen seinen Gästen Lachyoga-Kurse innerhalb seines kostenlosen Rahmenprogramms und unter der Leitung von Frau Carina Preuß an.

„Ein gesunder Mensch lacht und ist glücklich.“

– Sivananda –

 

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